know-how für kitas

Das Team der pragma GmbH: M. Schrader, J. Baumgartner, C. Rosemann, S. Billmann

Michael Schrader

Jacob Baumgartner

Claudia Rosemann

Sonja Billmann

Dieses Blog ist der Ort, an dem wir unsere Erfahrungen und Einschätzungen zu aktuellen Entwicklungen und Erkenntnissen zum Thema Kita-Pädagogik und Kita-Management teilen möchten. Über Rückmeldungen und Tipps freuen wir uns!
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Die Personalausstattungsquote in KiTas – Handlungsbedarf

Anfang 2026 erschien die Veröffentlichung der Bertelsmann Stiftung: „Personalausstattung in KiTas. Ein Indikator zur Messung der Personalausstattung auf Einrichtungsebene“. Mit Blick darauf, dass dass ein „zentraler Faktor“ für `gute Arbeit´ in der Kita – oder anders formuliert der „pädagogischen Prozessqualität, die sich in angemessenen Interaktions- und Kommunikationsprozessen in der pädagogischen Praxis manifestiert ( –) … quantitativ ausreichende Personalressourcen sind“ (Seite 5), wird ein Konzept zur Berechnung des erforderlichen Personalumfangs vorgestellt, dass „eine bedarfsorientierte Personal- und Ressourcensteuerung“ (Seite 6) ermöglichen würde.

Zunahme der Gewalt in NRW-Kitas – Kibiz-Reform

Die aktuelle Lage in den Kitas scheint sich weiter zu verschärfen. „Die Zahl gemeldeter Gewaltvorfälle in Kindertagesstätten in NRW ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr um fast 80 Prozent gestiegen.“ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) 3.2.2026) – „Trotz des steilen Anstiegs von gemeldeten Gewaltvorfällen in den nordrheinwestfälischen Kindertageseinrichtungen will die neue Familienministerin Verena Schäffer (Grüne) an der umstrittenen Absenkung von Personalstandards festhalten.“ (WAZ 6.2.2026)

Teamarbeit in KiTas: Zentral für Schutz und Wohlbefinden von Kindern

Ende des Jahres 2025 veröffentlichte die BertelsmannStiftung eine Studie zum Zusammenhang pädagogischen Fehlverhalten und der Qualität der Zusammenarbeit im Team. Es wurden über 20 tausend Fachkräfte online befragt zum Thema „Psychosoziale Belastung und Kinderschutz in der Kita“. Die Auswertung ergibt einen „dringenden Handlungsbedarf“. – „Nur weniger als die Hälfte der Befragten (40,2%) gibt an, in der eigenen Einrichtung nie oder fast nie Interaktionen mitzuerleben, in denen Kinder in ihren Augen geschützt werden müss(t)en.“ (Abb. 1, Seite 12)